Union in Paderborn

Gegner

Paderborn, Schnarch. Mit etwa 150.000 Einwohnern gilt Paderborn als Großstadt. Tatsächlich war das Spiel heute ein Ostderby, Ostwestfalen gegen Ostberlin.

Stimmung

Auf Heimseite wurden traditionell keine Bäume ausgerissen. Eine gewisse Entwicklung war trotzdem erkennbar, das sollte man zugeben. Im Gästesektor gab es heute Standardware, nicht der Rede wert.

Spiel

Da war mehr drin, aber auch weniger. In einer Abstiegssaison wäre der Punkt sicher noch verschenkt worden. Ingvartsen schoss mit ’nem Pfund zum 1:0 ein, Paderborn glich durch Kai Pröger noch in Hälfte Eins aus. Bisher sichere Unioner wurden nun nachlässig, brachten den Punkt jedoch durchs Spiel.

Sonstiges

Zur zweiten Hälfte wechselte unsere Zauni zur Erinnerung an einen natürlich so oder so unvergessenen Freund aus Gladbach in den Gedenkmodus.

Und Niemals Vergessen: RIP Dominik

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Union gegen Köln

Gegner

Der 14. Spieltag brachte uns die Karnevalstruppe aus Köln in die Festung Alte Försterei. Der Mitaufsteiger ist bereits mit dem dritten Trainer in dieser Saison unterwegs. Köln mitten im Abstiegskampf und wir dagegen im Mittelfeld unterwegs.

Optische Elemente

Schwenker und eine Schalparade eröffneten das Spiel auf der Waldseite.

Stimmung

Die Stimmung war heute sehr durchwachsen, eine buchstäbliche Berg- und Talfahrt. Für Unions neuen Mann auf dem Podest ein eher schwieriger Start als möglicher Vorsänger der nächsten Jahre. Unsere Unterstützung hat er sicher und auch unsere Geduld, um mit der Zeit in diese Position hineinzuwachsen. Lasst uns die letzten Spiele des Jahr noch zelebrieren und die AF wieder beben lassen!

Spiel

Nachdem wir auf Schalke nur knapp den Punkt verpasst haben, war es heute ein sehr offenes Spiel mit einigen Chancen auf beiden Seiten. Viele individuelle Fehler der Kölner führten dann aber dazu, dass Union verdient mit 2:0 siegte. Stark Männer. Platz 10. Wie geil ist das denn??? 4. Heimsieg in Folge.

Gastauftritt

Zu den Gästen kann man kaum noch etwas sagen. Ein unkoordiniert wirkendes Intro mit ein paar Rauchtöpfen? Ist der Rest am Eingang vergessen worden? Lediglich die weißen Shirts im Gästeblock fielen auf. Die Goldene Himbeere zur Hinrunde geht definitiv an Köln, womit man nicht gerechnet hätte. Die drei Fackeln in der 86. Minute bleiben auch noch ein Rätsel und waren womöglich für ein Tor gedacht? Hat Köln heute vielleicht alles auf Erlebnisorientierung gesetzt? Eine größere Anzahl von Kleinbussen im Berliner Umland, fußläufig zur S-Bahn, erübrigen die Frage im Grunde.

Sonstiges
Union braucht keinen Karneval, Unioner feiern überall!

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Union auf Schalke

Gegner

Spieltag 13 führte uns an einem Freitag in die Stadt der 1000 Feuer, auch bekannt als Gelsenkirchen. Benannt ist der FC Schalke 04 jedoch nach einem Bezirk Gelsenkirchens, der wohl noch bekannter sein dürfte, als die Stadt selbst. Logischerweise endete unsere Anreise zur Arena also in welchem Stadtbezirk? Richtig, Erle!

Stimmung

Etwa 5.000 Unioner waren im Gästesektor dabei, was für einen Freitag schon sehr ordentlich war. Die machten auch ab und an ganz ordentlich Rabatz. Schalke hinterließ akustisch ebenso einen guten, zeitweise hervorragenden Eindruck bei uns.

Optische Elemente

Die Heimkurve eröffnete das Einlaufen der Teams mit einer dezenten Blockfahne, die mit etwas Rauch und Blinkern garniert wurde. Bei uns gab es dieses Mal ein paar große Schwenker und die große „Ultras Union“-Zauni über Plexiglas, die in Verbindung mit der „Eisern Union“-Fahne im Oberrang ein ganz stimmiges Bild ergab.

Spiel

In der ersten Hälfte war Union bärenstark, geriet jedoch trotzdem in Rückstand und musste sich wohl deshalb einen Elfer erschummeln. Möglich ist das natürlich nur dank des zahnlosen Tigers Videoschiedsrichter. In Hälfte Zwei war Schalke besser und gewann daher knapp aber nicht unverdient durch ein Tor in der Schlussphase, dass aus einem Fehler von Subotic resultierte.

Sonstiges

Was am Einlass rund um den Ordnungsdienst passierte, grenzte oft an sexuelle Belästigung, erfüllte hin und wieder den Vorwurf der Nötigung auch voll und ganz und das alles vor den Augen der Polizei. Auch wenn man das Verwechseln eines Penis in der Hose mit einer Fackel als Kompliment auslegen könnte, so bleibt es doch eine klare Grenzüberschreitung. Womit hat man bei diesem Spiel eigentlich gerechnet? Schämt euch!

Und Niemals Vergessen: Eisern Union!

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Union gegen Mönchengladbach

Gegner

Zum 12. Spieltag gab sich Borussia Mönchengladbach von 1900 als derzeitiger Spitzenreiter die Ehre an der Alten Försterei, womit man heute von einem astreinen Preußenderby sprechen konnte. Die Tabellenführung des neunzehntgrößten Vereins weltweit würde heute nicht in Gefahr geraten, soviel war den Jungs vom Niederrhein klar und mit voller Punkteausbeute aus den letzten drei Ligaspielen dürfte das Selbstvertrauen auch beim Team von Gladbach recht groß gewesen sein.

Gastauftritt

Besonders auffällig war der sehr ordentliche bzw. gut aufgeteilte und im Grunde permanente Schwenkereinsatz im Sektor 5. Auch von Seiten der Gladbacher wurde ‚Vossi‘ per Spruchband plus Portrait am Rande anständig aus dem Dienst entlassen.

Optische Elemente

Eine Zettelchoreo als Intro auf der Waldseite und eine mehrteilige Choreo auf Folie von den Gladbachern eröffneten das Spiel. Thematisch traf der Gästeblock besonders im letzten Teil auch unseren Geschmack. Garniert wurde das plakative Gesamtbild mit ein paar Einheiten schwarz-weißem Rauch.

Spiel

Mannometer Unioner, gewöhnt euch da sicherheitshalber bloß nicht dran! Alt-Unioner reiben sich ungläubig die Augen und verlangen medikamentös neu eingestellt zu werden, weil Union in Liga Eins spielt wie ein verdammter Erstligist, herrlich. Ujah in der 15. Minute und Andersson kurz nach Beginn der Nachspielzeit bescherten uns einen zumindest absolut nicht unverdienten Sieg, womit wir uns im Mittelfeld der Tabelle festsetzen. Mittelfeld der Tabelle? Berlins Nummer 1!

Stimmung

Supporttechnisch Union heute mit einem recht stabilen Tag. Das lag bestimmt auch am finalen Tag auf dem Podest für unseren akustischen Vorturner der letzten 13 Jahre. Ein emotionaler Abschied, wie er ihn sich gewünscht haben wird hatte seinen Schlusspunkt würdig mit der Mannschaft auf dem Platz und den Tränen in den Augen. Wir sehn uns am Tresen, lieber Fabi.

Sonstiges

Sowohl vor, als auch nach dem Spiel verbrachten wir die Zeit mit der früh angereisten Szene aus Gladbach und zelebrierten unser Beisamensein an zwei verschiedenen Orten in Köpenick, was am Tag danach vieler Orts zu morgendlichen Ausfallerscheinungen führte. Fetten Dank für die 3 Punkte Gastgeschenk, wir brauchten sie eh mehr als ihr.

Und Niemals Vergessen: Auf Schalke alle geschlossen in Rot.

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Union in Mainz

Gegner

Am 11. Spieltag gastierten wir beim Ersten Fußball- und Sportverein Mainz 05, einem Gegner mit dem man früher die Klingen kreuzte und ihm dabei sogar mal den Aufstieg vermasselte. Lang, lang ist’s her und so freute man sich auf die Tour nach Rheinland-Pfalz.

Heimauftritt

Die Ultras positionierten sich im Block Q und begannen das Spiel mit kleinen Fähnchen und großen Schwenkern. Der Support passte sich dann dem Niveau des Mainzer Fußballs an und wurde zu Beginn der zweiten Hälfte eingestellt.

Optische Elemente

Gruppenschwenker sowie große Unionschwenker und zahlreiche kleine Schwenker eröffneten das Spiel, was im Gästeblock ein stimmiges Bild ergab. Zu Beginn des Spieles wurde auch nochmal daran erinnert, wer Berlins Nummer Eins ist.

Spiel

Union in den letzten Spielen mit Aufwind und so waren nicht viele überrascht, dass der Trainer eine offensive Elf auf den Platz schickte, die ihre Sache sehr gut machte und kurz nach der Halbzeit mit 3:0 führte. Insgesamt ein bärenstarker Auftritt der Derbyhelden in Rot-Weiß. Die letzten 10 Minuten ließ man die Mainzer nochmal mitspielen, sodass der Endstand deutlich knapper ausfiel, als dass es das Spielgeschehen hätte vermuten lassen.

Stimmung

Mit viel Euphorie machte man deutlich, dass Unioner überall feiern und das nicht nur zu einer bestimmten Jahreszeit. Viele Lieder wurden mit sehr guter Lautstärke gesungen. So konnte man am Ende von einem der besseren Auftritte Unions sprechen.

Sonstiges

Und niemals vergessen: In zwei Wochen gegen die einzig wahre Borussia!

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Union in Freiburg

Gegner

10 Tage nach dem Ligaspiel traf man erneut auf den SC Freiburg und wusste damit genau, auf was man sich einstellen musste.

Stimmung

Aufgrund von unberechtigten Festnahmen sowie nervenden Bullen wurde das gesamte Spiel geschwiegen. Danke an alle Unioner, die uns dabei unterstützt haben.

An- und Abfahrt

Am Dienstagmorgen startete unsere Reise gen Breisgau. Völlig entspannt erreichte man Freiburg und konnte es sich in einer Kneipe gemütlich machen. Auch hier nervten die Bullen dann aber schon gewaltig.

Spiel

Ein 1:3 Sieg bescherte uns seit langem mal wieder Pokalrunde Nummer 3. Viel Kampf und Krampf auf beiden Seiten und wenig Fußball. Scheißegal – Sieg ist Sieg.

Optische Elemente

Heimauftritt

Die Ultraszene aus Freiburg stellte die Unterstützung ihrer Mannschaft ein, nachdem sie von unserem Problem mit der Polizei erfuhr. Danke dafür! Zuvor zeigte man noch eine Choreo, die zu gefallen wusste.

Sonstiges

Und Niemals Vergessen: Stadtderby gewinnen!

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Union in München

Gegner

Der große FC Bayern München: die Fans sind erfolgsverwöhnt und viele scheinen genau aus diesem Grund im Stadion zu sein. Die Meisterschaft gehört hier zum Pflichtprogramm, wenn nicht sogar das Double.

Heimauftritt

Die aktive Fanszene bemüht sich, schafft es aber leider nicht, das gesamte Stadion mitzureißen. Optisch waren in der Südkurve viele Fahnen zu sehen, die auch permanent geschwenkt wurden. In der zweiten Halbzeit gratulierte man per Folienchoreo den Ultras aus Bochum zu ihrem Jubiläum.

Optische Elemente

Auf Gruppenschwenker wurde heute verzichtet und man arbeitete nur mit zwei großen Rot-Weiß-Gelben Schwenkern. Ansonsten konnte man heute die alte Zauni vom Wuhlesyndikat beäugen.

Spiel

Mehr David gegen Goliath geht nicht, doch die Mannschaft hat sich das nicht anmerken lassen. Mit einer guten Leistung ist man einer hohen Klatsche aus dem Weg gegangen und tatsächlich war sogar ein Punkt drin. Leider hat es dafür am Ende nicht gereicht.

Stimmung

Im Gegensatz zum letzten Heimspiel war die Stimmung wieder deutlich besser und so hallten die Union-Lieder durch die Allianz Arena.

Sonstiges

Und Niemals Vergessen: Nächste Woche ist das Stadtduell!