Union gegen Frankfurt

Gegner

Eintracht Frankfurt, ein Verein der die letzten Jahre für viel Aufmerksamkeit gesorgt hat. Neben dem Gewinn des DFB-Pokals bleibt sicherlich besonders die letzte Europacup-Saison in den Köpfen hängen.

Optische Elemente

Schwenker und eine Schalparade eröffneten das Spiel auf der Waldseite.

Stimmung

Auf der Heimseite wurde zeitweise gut Betrieb gemacht und so konnte man mit der Gegengrade, die sehr oft mit in die Gesänge einsteig, von einem insgesamt ordentlichen Auftritt reden, auch wenn da noch einiges an Luft nach oben ist.

Spiel

Nach dem zuletzt dürftigen Auftritt in Leverkusen gab es sowohl spielerisch, als auch kämpferisch, eine verbesserte Leistung, weshalb man Frankfurt über Phasen Paroli bieten konnte. Am Ende setzte sich das abgezocktere, aber ebenfalls kämpferische Team, mit 1:2 durch.

Gastauftritt

Die Adler untermauerten ihren offensichtlich hohen Anspruch an sich selbst. Meistens der komplette Gästeblock am Mitmachen und gelegentlich Ausrasten. Neben einer guten Lautstärke und entsprechender Optik wurde der Block auch mehrmals durch Pyrotechnik erhellt. Bis jetzt der beste Gästeauftritt in der Alten Försterei dieser Saison.

Sonstiges

Und Niemals Vergessen: Gute Besserung Akaki!

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Union in Leverkusen

Gegner

Beheimatet im ehemaligen Ulrich Haberland Stadion ist Bayer Leverkusen eines der Werksteams aus der Bundesliga und war im Vorfeld durchaus als schwieriger Gegner einzuschätzen. Wie man erkennt, dass man im vollkommenen Fußballkommerz angekommen ist? Eventuell dadurch, dass verletzungsbedingte Spielunterbrechungen für Werbung einer Versandapotheke genutzt werden. Prost Mahlzeit, das ist schon dolle.

Stimmung

Phasenweise können wir mit uns recht zufrieden sein, der Spielverlauf kostete uns aber sicherlich einiges an Lautstärke und Konstanz.

Spiel

Union heute chancenlos mit gefühlt so vielen Torschüssen, wie Leverkusen Tore schoss. Einzig Basti Polter glänzte durch einen präzisen Treffer auf Baumgartlingers Knöchel, ergo rote Karte und sicher ein paar Spiele Sperre.

Heimauftritt

Die Kurve in Leverkusen gehört sicherlich nicht zu den spektakulärsten der Liga.

Optische Elemente

Nach einiger Kommunikation wurde uns das Hängen der Zaunis doch erlaubt. Schwenker blieben jedoch verboten mit Verweis auf das Zünden von Pyrotechnik beim letzten Aufeinandertreffen. Natürlich haben wir diese pädagogische Konditionierung verinnerlicht und werden nie wieder Feuerwerk in Stadien schmuggeln, Indianerehrenwort.

Sonstiges

Auf dem Heimweg zeigte sich die eingesetzte BF-Einheit von ihrer engagierten Seite und machte noch am Bahnhof in Leverkusen und später am Düsseldorfer Hauptbahnhof willkürlich Halli Galli. Vier kurzzeitige Festnahmen, für mehr reichte es nicht.

Und Niemals Vergessen: ACAB

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Union gegen Bremen

Gegner

Mit Werder Bremen begrüßte man am heutigen Samstag einen renommierten und erfolgreichen Nordklub in der Hauptstadt. Für Viele ein Leckerbissen der Saison.

Optische Elemente

Viele Schwenker eröffneten das Bild bei uns, was auch fast das gesamte Spiel über aufrecht erhalten werden konnte.

Spiel

Ein Kampfspiel, das hin und her ging und am Ende mit Werder einen glücklichen aber nicht unverdienten Sieger fand. Als Katastrophe sollte sich heute der Schiedsrichter herausstellen, der oft deutlich daneben lag. Auch der Videobeweis nervt einfach nur und raubte so Vielen die Emotionen.

Stimmung

Die Stimmung konnte nicht im Ansatz mit den ersten drei Saisonspielen mithalten. Ein Grund hierfür war u. a. bestimmt auch der völlig überflüssige Videobeweis, der überproportional zum Einsatz kam und sicher keine gute Werbung für diesen technischen Firlefanz machte.

Gastauftritt

Optisch ein ganz guter Auftritt von Werder, so waren viele Schwenker aber auch kleine Fahnen dauerhaft im Einsatz und gaben ein insgesamt gutes Bild ab. Viel Bewegung, öfter auch ankommende Akustik, dass wirkte ansprechend.

Sonstiges

Und Niemals Vergessen: Stadionnamen erhalten!

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Union gegen Dortmund

Gegner

Borussia Dortmund, kein unbekannter Name auch in Europa und zu Saisonbeginn ein Kandidat für die ersten vier Plätze der Liga.

Stimmung

Nach so vielen Jahren, Höhen und Tiefen, einer der besten Auftritte von uns. Vor allem die Treffer sorgten für ein kollektiv bewegtes Bild, nicht nur auf der Waldseite. Ein großes Lob an die Gegengerade für die absolut ansehnliche Teilnahme am Support.

Gastauftritt

Zu Beginn von Schwarz-Gelb ganz ordentliche Lautstärke und Beteiligung. Nach der Choreo versuchte ein Teil der Dortmunder Szene die für die Choreo auf dem Dach positionierten Unioner abzufangen, was durch Ordnungskräfte verhindert wurde. Eine angemessene Anzahl von Unionern stand zusätzlich für ein gewährleisten der Sicherheit unserer Szenejungs in den Startlöchern bzw. am Plexitrenner zum Gästeblock, passiert ist aber tatsächlich nicht viel. Die Polizei nutzte diese Chance, um massenweise Pfeffer im Block der Gäste zu verteilen, weshalb es ein juristisches Nachspiel geben könnte. Auch in unseren Augen war das Vorgehen der Beamten maßlos und gefährlich.

Optische Elemente

Mit einer Choreo zu Spielbeginn wurde das zweite Heimspiel in der Oberklasse eingeläutet. Bestehend aus einer Dachfahne, Spruchband und Netzkonstruktion begann der Mythos dieses Spieltags zu leben. Untermalt von den zusätzlichen Fähnchen zur Choreo waren die üblichen Schwenker fast durchgehend aktiv wahrzunehmen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde die Stimmung durch ein paar Fackeln und Rauch nochmal im wahrsten Sinne des Wortes angeheizt.

Spiel

Zu Beginn mit Problemen gegen ordentlich spielende Borussen, war besonders Hälfte zwei ausschlaggebend für unseren verdienten Sieg. Spielerisch nicht der beste jemals gesehene Auftritt, aber gegen Dortmund gewinnt man als Aufsteiger wohl eh nie herkömmlich.

Sonstiges

Vor Beginn wurde durch den Verein ein Shirt ausgegeben, das der Optik im Stadion einen absoluten Rotstich brachte.

Und Niemals Vergessen: Erster Bundesligasieg der Geschichte ausgerechnet gegen den BVB.

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Union in Augsburg

Gegner

Lang haben wir nicht gegen Augsburg gespielt, aber dennoch kennt man sich aus unseren anfänglichen Zweitligazeiten. Viel verändert hat sich seitdem allerdings nicht.
Nach Bayern fahren wir aus sportlichen und bekannten diversen weiteren Gründen ziemlich ungern, doch heute war unser erstes Bundesligaauswärtsspiel und knistern hört man es demnach überall im Unionumfeld.

Stimmung

Es war nicht das Niveau, das wir gegen die Schande Leipzigs an den Tag gelegt haben, aber doch eines unserer guten Auswärtsspiele. Eine sehenswerte Mitmachquote, allein an den Emotionen die rüber gebracht werden können wir noch arbeiten. Schade, dass Gästetickets übrig blieben, aber den anwesenden 3.000 Unionern kann man kaum einen Vorwurf machen. Auch heute wurde die Mannschaft noch lang nach Spielende gefeiert. Eisern Union!

An- und Abfahrt

Drei Szenebusse machten sich heute auf den Weg zu den bayrischen Schwaben. Bis auf einen höchst unangenehmen Klimaausfall auf der Rückfahrt alles weitestgehend unspektakulär.

Optische Elemente

Wir setzten im Intro auf ein kleines Fahnenmeer mit 400 Rot-Weißen Schwenkfahnen, die auch während des Spiels oftmals zu sehen waren und unseren Support abrundeten. Ansonsten konnte sich unsere Zaunbeflaggung standesgemäß sehen lassen.

Heimauftritt

In Augsburg rief ein Cäsar, thronend auf dem Kolosseum, dazu auf die Spiele beginnen zu lassen. Eine sehr sehenswerte Choreo, wobei Augsburg ja schon häufiger zeigte, dass sie das können. Ansonsten vernahm man im unteren Bereich der Ulrich-Biesinger-Tribüne durchaus Bewegung, allerdings kam akustisch kaum etwas bei uns an. Wir haben jedoch schon schlechtere Heimauftritte gesehen.

Spiel

Union zeigte sich verbessert im Vergleich zur 0:4-Pleite der Vorwoche, man sah allerdings auch, dass Augsburg bei weitem nicht die Qualität und brachiale Effizienz an den Tag legen könnte, wie ein Top-4-Team. Ein Gegner auf Augenhöhe und ein Punkt, den sich die Mannschaft absolut verdient hat, die über die ganze Spielzeit gesehen sogar das bessere, zielstrebigere Team war.

Sonstiges

Wer hat sich eigentlich irgendwann mal dieses dusslige Kartenbezahlsystem in den Stadien ausgedacht? Ist es für die Cateringstände eventuell einfacher, ist es für die Zuschauer einfach nur eine reine Zumutung. Ansonsten zeigte sich Augsburg auch abseits des am Wochenede für Fans beider Vereine stattgefundenen Augsburg Calling als guter Gastgeber.

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Union gegen Leipzig

Gegner

Was soll man dazu sagen? Man kennt sich, man hasst sich und vielleicht ist das Spiel gegen dieses Konstrukt auch das, was El Presidente in der Vergangenheit als „Klassenkampf“ bezeichnet hat. Niemals darf man solch ein Spiel als selbstverständlich hinnehmen. Nicht in Liga 1, nicht in Liga 2, nicht wenn die Bullen um den Abstieg spielen, nicht wenn sie Champions League spielen. Immer und zu jeder Gelegenheit müssen wir hier Flagge zeigen und für unsere Werte einstehen.

Stimmung

Man lobt sich selbst nicht gern, doch heute muss man einfach mal die Frage stellen, was das eigentlich für eine geile Scheiße war. Nur wenige schwache Momente im Spiel trübten den Gesamteindruck, doch was ab Minute 16 abging war schon aller erste Sahne. Besonders hervorzuheben ist auch, dass selbst nach Abpfiff kaum ein Stehplatz leer blieb und man noch locker 20 Minuten länger zeigte, dass diese ganze Bundesliganummer für uns eine riesige Party bedeutet. Weitermachen, Unioner! Auf diesem Niveau werden es noch viele Gegner schwer bei uns haben und vielleicht schaffen wir so dann doch die zwei Punkte mehr, die uns am Ende auf Platz 15 stehen lassen.

Gastauftritt

Rote Brause vor dem Spiel mit einer recht schicken Choreo und auch einem ansprechenden, aber nicht unbedingt gutem, Support. Dass die gerade ihren Ligaauftakt mit 4:0 dominieren, hat man auf jeden Fall kaum mitbekommen.

Spiel

Wie sagte Christian Arbeit nach dem Spiel: „Scheiß drauf!“. Dabei kann man es wohl auch belassen. Union hat phasenweise gezeigt, dass sie wollen, jedoch auch, dass sie einem Team der Top 4 gnadenlos unterlegen sind. Es bleiben 33 Spieltage für 40 Punkte. Wir glauben daran!

Optische Elemente

Während die Hymne ertönte gedachte man mit gedruckten (Danke an vierC) Plakaten verstorbenen Unionern, die am ersten Bundesligaspiel des 1. FC Union Berlin nicht mehr teilhaben konnten. Eine Aktion der Eisernen Botschafter, gemeinsam mit dem Eisernen Virus und sicher sehr passend. Nach dem Spiel wurde die offizielle Zuschauerzahl entsprechend angepasst, was ebenfalls ein starkes Zeichen des Vereins war.
Zum Anpfiff brachte man traditionell per Schweigeviertelstunde den Unmut über das Konstrukt auf der Gegenseite zum Ausdruck. Zeitgleich wurden die Zaunfahnen im kompletten Rund des Stadions mit schwarzen Folien abgedeckt, auf denen das besondere Ehrenamt im Verein zum Thema gemacht wurde. Es wäre falsch zu behaupten, dass Union dahingehend das Maß aller Dinge im deutschen Profifußball ist, warum Ehrenamt so wichtig ist, kann man jedoch wohl nur verstehen, wenn man selbst Mitglied in einem solchen Verein ist, für ihn schwitzt und den Anspruch hat selbst etwas zu bewegen. Die Gegenseite ist gesäumt mit Konsumenten eines Produktes und sie merken noch nicht einmal selbst, dass sie nur Mittel zum Zweck der Vermarktung sind. Wir bleiben wir, und das ist auch gut so!

Sonstiges

Zum angesprochenen Thema des Ehrenamtes: Auch heute war innerhalb des Stadions ein Stand mit FuMA (Fan- und Mitgliederabteilung), Szene Köpenick und Eiserner Hilfe besetzt und gut besucht (ist bei jedem Spiel so, jedoch kann man das thematisch an der Stelle mal erwähnen). Weiterhin wurden im weiten Rund des Stadions an mehreren Stellen Schallplatten des Liedermachers Roland Krispin unter dem Motto „Union vergisst dich nie“ per Spende veräußert. Auch dies geschah im Ehrenamt aus der FuMA heraus. Die Spenden fließen im vollen Umfang in die sozialen Projekte der Stiftung des 1. FC Union Berlin.

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Union in Halberstadt

Gegner

Ein Regionalligist aus dem Harzer Vorland, der aus Treptow-Köpenick sonst nur die VSG Altglienicke zu Gast hat. Ein sicher nicht uninteressanter Gegner, der außerdem nicht alltäglich ist.

Stimmung

Absolut noch nicht erstligareif. Da muss noch mehr kommen, wenn wir in den kommenden Monaten in den großen Stadien der Republik ein Ausrufezeichen setzen wollen.

An- und Abfahrt

Die Reise verlief unspektakulär per Bus. Mit einem kleinen Abstecher in einen lokalen Biergarten wurde die Kürze der Fahrtzeit ausgenutzt.

Spiel

War das Spiel anfangs noch geprägt von Kampf übernahm Union schnell das Kommando und konnte einen überzeugenden 6:0 Sieg einfahren. Das Spiel macht Mut für die Zeit, die jetzt gekommen ist.

Optische Elemente

Vor Anpfiff gab es unsererseits ein gelungenes Kassenrollenintro, abgerundet durch ein Spruchband auf der gesamten Länge der Gegengerade mit den Worten „Die Saison ins Rollen bringen“. Ins Rollen gebracht wurde sie ohne Frage. Weiterhin gab es den üblichen durchgängigen Schwenkereinsatz.

Heimauftritt

Die Ultras aus Halberstadt vor Spielbeginn mit einer Choreo, bei der die gesamte Tribüne einbezogen wurde. Ansonsten viel Bewegung, aufgrund der geringen Mannstärke allerdings kaum etwas zu hören. Dennoch gut zu sehen, dass sich eine so kleine Szene im Einzugsgebiet von Halle und Magdeburg halten kann und aktiv bleibt.

Sonstiges

Und niemals vergessen: Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin!

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