Union gegen Frankfurt

Gegner

Frankfurt, der Verein und seine Schlachtenbummler haben vor ein paar Tagen das Spiel ihres Lebens gemacht. Somit wurde nicht an das Highlight in der Liga gedacht. Die SGE wie gewohnt mit starker Beflaggung des Zauns und einem ordentlichen Support. Zur zweiten Halbzeit auch mit optischen Hilfsmitteln. Ganz nach dem Motto: An der Försterei, da zündet jeder, also wie ich, gude. Die üblichen Gesänge überzeugten und es war eine gute Mitmach-Quote zu sehen. Allgemein guter, solider Auftritt.

Heimauftritt

Derbysieger! Nach dem phänomenalen Spiel unserer Krieger gegen die blau-weiße Pest begann diese Partie mit einem stabilen Fahnenmeer. Dazu kamen gut 500 rot-weiß-rote Fahnen zum Vorschein, die wohl fast verrottet wären, wenn wir immer noch nicht wieder im Stadion wären. Ebenfalls solider Auftritt unserer Szene.

Optische Elemente

Das oben genannte Fahnenmeer wurde abgerundet mit einem Banner, bei dem die Aussage jedem klar sein sollte. Berlin ist rot-weiß! Und da gibt es auch nichts zu meckern.

Spiel

Was soll man großartig zum Spiel sagen. Ein schneller Doppelschlag in der ersten Hälfte führte zum Sieg, den man nicht anbrennen ließ. Gut, zugegeben, man merkte der SGE an, dass sie keines Falles ausgeruht war. Was unsere Rasenkrieger nutzen; Taiwo in der 17′ und sein Kumpel Grischa in der 21′. Fabelhaft, endlich wieder Bierduschen! In Halbzeit zwei kam dann auch die Eintracht aus Frankfurt besser ins Spiel. Aber vom Zauber von Barcelona war die Eintracht in diesem Spiel weit entfernt. Es fehlten die Kraft und die Ideen, um die beste Mannschaft der Welt ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Sonstiges

Alle 20 Jahre stehen och wir mal in einem Pokal-Halbfinale. Deswegen alle nach Leipzig 110% für Stadt und den Verein! Der große Traum lebt!

Union bei Hertha

Gegner

Das dritte Aufeinandertreffen in dieser Saison mit der Alten Dame. Nach Erfolgen im Pokal und Hinspiel sollte nun der dritte Streich folgen. Die Voraussetzungen könnten nicht besser sein: Hertha befindet sich im Abstiegskampf und generell wirkt es so, als wenn die Nerven auf allen Ebenen blank liegen. Zeit zum Zünden der nächsten Stufe.

Heimauftritt

Die Ostkurve begann das Spiel mit einer Choreo, welche mal wieder darauf anspielen sollte, dass man der einzige Gesamtberliner Verein ist. Idee und Qualität der Umsetzung hauten im Gästeblock niemanden vom Hocker. Nichts was einem lange in Erinnerung bleiben wird. Positiv überrascht war man hingegen von der anschließenden Pyroshow, ist solch eine im Olympiastadion doch eher selten. Ansonsten passte sich der Support der Leistung der eigenen Mannschaft an. Hörte man den Heimanhang in der ersten Halbzeit noch vereinzelt, so nahm man sie in der zweiten Halbzeit nur noch optisch wahr.

Optische Elemente

Im Gästeblock platzierten wir uns hinter der gemeinsamen Ultras Union Fahne. Das Spiel wurde durch eine Choreo vom WS eingeleitet. Hierbei wurden im Vorfeld Schals verkauft mit der Aufschrift „Union“ und „Berlin“. Zwischen Ober- und Unterrang wurde auf einer Seite des Marathontors ein überdimensionales „Unser Berlin“ präsentiert, woraus später ein „Union Berlin“ wurde. In Kombination mit dem dichten Schalteppich ergab sich somit ein schönes Bild zum Intro. Diese Choreo wurde im Vorfeld jedoch durch den Heimverein verboten, weil man Angst vor unerlaubter Pyrotechnik hatte. Die zweite Halbzeit wurde dann mit einer ansehnlichen Pyro-Einlage begonnen und über die gesamte zweite Hälfte leuchtete es immer wieder im Gästeblock.

Das Spiel

Ein Spiel welches die Wachablösung, zumindest für diese Saison, unterstrichen hat. So konnte man auf der Heimseite glücklich sein, dass man zur Halbzeit nicht schon aus dem eigenen Stadion geschossen wurde. Dazu passte es ins Bild, dass der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer durch ein unglückliches Eigentor fiel. Die Tore von Prömel, Becker und Michel spiegelten dann den Spielverlauf auch im Ergebnis und gaben der Alten Dame den Dolchstoß ins Blau-Weiße Herz. Sinnbildlich auch die Körpersprache unserer Spieler, welche nach dem ersten Tor und auch direkt mit Abpfiff den Weg in die Kurve suchten und am Ende sogar freiwillig und mit lauter Stolz ihre Trikots in die Kurve gaben.

Sonstiges

Beide Szenen organisierten im Vorfeld einen Marsch. Die organisierten Gruppen der Ostkurve zündeten nach dem Spiel die nächste Stufe und nahmen ihren Spielern die Trikots ab. Mal schauen, welche Knallerbse als Nächstes gezündet wird.

Und niemals vergessen: Berlins Nummer Eins!

Union gegen Köln

Gegner

Zu Gast nach über zwei Jahren begrüßten wir die Fans vom Karnevalsverein aus der Domstadt. Nachdem die Jungs letztes Jahr gegen den Abstieg spielten, sieht es in diesem Jahr etwas anders aus. Das ist wohl dank eines guten alten Bekannten für diese Saison kein Thema mehr.

Optische Elemente

Mit großen Schwenkern und kleinen Fähnchen starteten wir in das Spiel. Weil alle wieder richtig Bock hatten, durften auch ein paar Illuminationselemente nicht fehlen. Alles in allem ein solider Auftakt im verbliebenen Abschnitt der Saison.

Stimmung

Konnte man der Stimmung aufgrund des Intros noch eine gute Lautstärke sowie gute Mitmachquote bescheinigen, wurde es im Laufe der ersten Halbzeit immer weniger. Selbst nach dem Führungstreffer konnte die Stimmung nicht wieder auf das gewohnte Level gehoben werden. Es war einfach zu wenig von allen Fans, um an alte Tage anzuknüpfen.

Spiel

Zum Geschehen auf dem Rasen gibt es eigentlich wenig zu sagen: Kampf hier, Kampf da, Kampf wieder drüben und dann wieder auf der andern Seite. Lediglich ein Kölner dachte, es wäre schön, wenn eine Mannschaft ein Tor schießt und so schob er den Ball perfekt zu Awoniyi, der den Ball auch im Tor unterbrachte.

3 Punkte und damit die 40-Punkte-Marke geschafft! Klassenerhalt und noch ein weiteres Jahr 1. Bundesliga.

Gastauftritt

Die Gäste starteten mit einem Fahnenmeer und einer Pyro-Show. Beides in Kombination waren mehr als gelungen. Der Fahneneinsatz und die Bewegung im Block stimmten ebenfalls. In Summe ein guter Auftritt.

Sonstiges

Und Niemals Vergessen: EISERN UNION!

Union in Freiburg

Gegner

Dieses Wochenende ging es zum Tabellen-Achten nach Freiburg. Nachdem man am Mittwoch auf der Pokalfahrt nach Leverkusen schon zahlreiche Stunden gemeinsam mit den Freunden verbrachte, war es ein Genuss, dies zeitnah Richtung Freiburg zu wiederholen. Den Tabellenabstand zum heutigen Gegner hätte man größer erwarten können, beachtet man den fast dreifachen Marktwert des Breisgauer Kaders. Geld regiert jedoch glücklicherweise noch nicht alles. Fairerweise muss aber auch erwähnt werden, dass Freiburg noch zu einem der bodenständigen Vereine der Bundesliga zählt.

Heimauftritt

Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, was zuletzt auch durch den DFB und die Öffentlichkeit thematisiert worden ist. Sollten in Bekundungen der Kurve keine Beleidigungen enthalten sein, wäre es als legitim zu werten, so vernahm man. Mit einem Spruchband-Marathon über 90 Minuten waren die Blicke gefühlt häufiger in der Heimkurve als auf dem Platz. Insgesamt wurden zu allen Themenbereichen der aktuellen Debatte Elemente gezeigt. Der Heimauftritt litt dementsprechend etwas, was sicher bewusst in Kauf genommen wurde.

Optische Elemente

Hinter der gemeinsamen Zauni von TSK, WS und HH wurde auswärts der kleine Unterrang bezogen. Ein paar kleine Fähnchen und die kritische Stimme durften dabei nicht fehlen. So gab es wieder Spruchbänder zur aktuellen DFB-Debatte und einen Doppelhalter mit Ablehnung zu Didi’s Freunden.

Das Spiel

Irgendwie ist gerade der Wurm drin und es konnten keine drei Punkte gesammelt werden. Die Abwehr war im Laufe des Spieles leider nicht so kämpferisch wie gewollt und gewünscht, so dass die Breisgauer in der 34. und 55. Minute die entscheidenden Treffer landen konnten. Auch der Anschluss in der 61. durch Andersson half nichts, wenn gleich auf einmal mehr Energie im Spiel war. Die 3:1 Führung zehn Minuten später war wohl der emotionale Abschluss von den Punkten. Für das zweite Gelb-Rot in Folge wird dann wohl Unglück und ein wenig Frust verantwortlich sein.

Sonstiges

Zum zweiten Mal in Folge mussten Notarzteinsätze im Heimblock aktiv werden, wobei die beiden Kurven den Support einstellten. Das die Haupttribünen währenddessen dennoch durch Klatschen auffielen, zeugt von ungünstig platziertem Protest gegen Sichtweisen von u.a. uns Ultras.

Und Niemals Vergessen: Hopp du Windhorst!

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Gegenseitig unterstützen – gegenseitig schützen!

Hallo Unioner und hallo Berliner,

unsere Gesellschaft steht nach wie vor unter dem ständigen Einfluss der Covid-19-Auswirkungen. In den vergangenen Tagen haben wir uns viele Gedanken gemacht und mit entsprechenden Stellen gesprochen, wie und wo man weitere Hilfe und Unterstützung leisten kann. Dabei kam vor allem immer wieder das Thema der Stoffmasken auf, welche aktuell in vielen Bereichen und Einrichtungen essentiell sind, um die Verbreitung des Virus durch Tröpfcheninfektion einzudämmen. Aufgrund der großen Nachfrage werden diese momentan vor allem an Krankenhäuser und Rettungskräfte zugewiesen, um jene zu schützen, die direkt am Patienten arbeiten und wirken. Jedoch gibt es auch verschiedene andere Einrichtungen, bspw. in der Alten- und Behindertenpflege sowie im Bereich von Tier- und Allgemeinärzten, welche dringend auf diese Masken angewiesen sind, um sich und andere zu schützen.

Daher möchten wir gemeinsam mit Euch weitere materielle Hilfe leisten und dabei helfen, die Zahl der verfügbaren Stoffmasken aufzustocken. Wie Ihr helfen könnt? Mit einer Nähmaschine, etwas Stoff und Garn von Zuhause aus! Hier findet ihr eine Anleitung (© Stadt Essen –Feuerwehr Essen -Jörg Spors (24.03.2020)), wie man mit simplen Haushaltsmitteln eigene Stoffmasken anfertigen kann. Es sei darauf hingewiesen, dass diese Masken natürlich nicht mit medizinischen Masken zu vergleichen sind. Jedoch ist die grundsätzliche Wirkungsweise – die Ausbreitung des Virus durch Niesen und/oder Husten zu mindern und die Infektionskurve zu senken – ähnlich.

Daher bitten wir Euch in den kommenden Tagen um Unterstützung bei der Produktion. In den nächsten beiden Wochen, jeweils mittwochs, 08.04. sowie 15.04. (jeweils von 16-19 Uhr), wird es am Köpenicker Gabenzaun schließlich die Möglichkeit geben, die Masken abzugeben. Wir werden diese anschließend koordiniert den Einrichtungen zur Verfügung stellen. Bei Fragen oder Ideen sind wir gern für Euch ansprechbar. Wir sowie die entsprechenden Einrichtungen danken Euch für jeden Support.

Gegenseitig unterstützen – gegenseitig schützen!

Union in Leverkusen (Pokal)

Gegner

Aller guten Dinge sind drei und so kreuzten sich die Wege beider Clubs bereits zum dritten Mal in dieser Saison, zum Leidtragen aller Unioner mit dem besseren Ende für die WERKSELF. Wie viele Bayerspieler wohl wirklich noch bei Bayer arbeiten?

Heimauftritt

Geändert hat sich zum Heimspiel in der Liga nicht viel.

Optische Elemente

Rund 2000 Unioner nahmen den Weg auf sich und reisten auf unterschiedlichsten Wegen an. Schon etwas enttäuschend, steht unser Club doch erstmalig nach 2000/2001 wieder im Viertelfinale des DFB-Pokals.

Das Spiel wurde mit vielen rot-weißen Schwenkern eingeleitet. Die ersten Minuten gab der Block gut Gas und konnte eine ordentliche Lautstärke erzielen. Auch in der zweiten Halbzeit zauberten die anwesenden Unioner einen guten Auftritt auf die Bühne. Eines der besten Auswärtsspiele dieser Saison.

Spiel

Eine gut eingestellte und motivierte Mannschaft führte bis zur 70. Minute völlig verdient. Erst nach einer Gelb-roten Karte kam Leverkusen in Schwung. Am Ende setzt sich dann doch die Qualität durch. Die Heimmannschaft konnte noch die eine oder andere Schippe drauflegen, während bei den Eisernen die Kräfte schwanden und schwanden. So zog am Ende Leverkusen in die nächste Pokalrunde ein.

Sonstiges

Wie schnell Fußball zur Nebensache wird, zeigte sich zur Mitte der ersten Halbzeit, als ein Leverkusenfan einen Herzstillstand erlitt und über mehrere Minuten wiederbelebt werden musste. Beide Fankurven stellten nach Erhalt der Information daraufhin den Support ein. Erst mit bekannt geben, dass es dem Fan besser geht und er stabil war, nahmen beide Kurven den Support wieder auf.

Es spricht schon Bände, dass in der Vorwoche ein Spiel wegen eines Spruchbands unterbrochen wurde, aber wenn ein Mensch um sein Leben kämpft, fröhlich weiter gespielt wird. So stellt man sich den Fußball doch vor!

Und Niemals Vergessen: Fick dich DFB!

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Union gegen Wolfsburg

Gegner

Der Volkswagen-Verein aus Niedersachsen war zu Besuch im schönsten Stadion der Welt. Mit einem einstelligen Platz und sechs Spielen in Folge ohne Niederlage ein starker Gegner mit Willen auf einen Platz für die Teilnahme am internationalen Fußball.

Optische Elemente

Das Spiel wurde ohne große Extras gestartet, da es an diesem Spieltag um viel mehr als nur die Unterstützung unseres geliebten Vereins ging. Ein paar neue Schwenker waren auf der Waldseite zu sehen.

Spiel

Das Spiel begann mit einer durchwachsenen ersten Hälfte und hohem Foulpotenzial seitens der Gäste. In der 23. Minute konnte unser Hüter des Netzes mit zwei Ad hoc-Paraden die Führung verhindern, was ein wenig das Spiel von Union belebte. So konnte Andersson in der 41. die Führung erzielen, die nach der Pause durch Friedrich ausgebaut wurde (56.). Der Anschlusstreffer ließ aber nicht lange auf sich warten. Gerhardt setzte 4 Minuten später nach einer Ecke die Kugel ins Netz. Danach kamen unsere Jungs nicht mehr in die Gänge und liefen dem Ball auf den Flügeln teilweise erschreckend hinterher. Zur Folge hatte das den Ausgleich in der 81. Minute. Leistungsbezogen ist das Unentschieden vertretbar und für Union ein wichtiger Punkt zum Klassenerhalt.

Stimmung

Die Stimmung wurde durch frühe Gesänge stark angeheizt, was an der Ehrung zum 400. Bundesligaspiel von Christian Gentner lag. Glückwunsch an dieser Stelle. Mit dem ersten großen Aufreger der ersten Hälfte war aber klar: Das wird kein normaler Spieltag.
Sich kritisch gegenüber Dietmars Fußball Liga äußernde Spruchbänder sorgten in der 33. Minute für die erste Unterbrechung des Spiels durch den Unparteiischen. Das Warum wird der Schiedsrichter höchst persönlich wissen, dem, mit der Aufgabe eines Einordnens von Formulierungen während des laufenden Spiels, allerdings auch eine sehr undankbare Aufgabe zuteilwurde. Mit Beginn der 44. Minute wurden weitere optische Elemente erhoben, was an der Alten Försterei zu einem sehr zwiespältigen Stimmungsbild führte. Mehr dazu könnt ihr unserer Stellungnahme entnehmen. Mit Beginn der zweiten Hälfte, versuchte die Waldseite das gesamte Stadion wieder zu motivieren, was nur zeitweise auch gelang. Nach Spielende erschien noch ein weiteres Spruchband. „Jahrelang die Kritik überhört und sich nun an Auffälligkeiten gestört“. Er fasste die Thematiken rund um diesen Spieltag optimal zusammen.

Gastauftritt

Die ersten fünf Minuten ein recht lebendiges Bild mit vielen Fähnchen und Bewegung im Block. Der Zaun wirkte, als hätte man zu viele davon eingepackt. So konnte wenigstens der auffallend karge Zaun kaschiert werden.

Sonstiges

Gute Besserung Andre, wir sind in Gedanken bei dir. Du hast gegen Wolfsburg im Grunde nichts verpasst.

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Union in Frankfurt

Gegner

Der direkte Tabellenkonkurrent aus Frankfurt lud zum ersten Montagsspiel für Union in der ersten Bundesliga. Ein starker Gegner, zuletzt mit vier Heimsiegen in der Europa League und Liga, mit Lust, dies weiter auszubauen. Lediglich die Punkte auswärts lassen zu wünschen übrig, dort steht FFM auf dem letzten Platz. Seit nunmehr 15 Jahren heißt das Stadion leider Commerzbank Arena und ist mit vielen Raffinessen ausgestattet. Dennoch soll es auch zukünftig kein WLAN im Stadion geben, dass man sich ganz auf das Spiel einlassen kann. Hoffentlich kommt auch irgendwann wieder der Schriftzug Waldstadion aufs Dach.

Heimauftritt

Eine leere Kurve mit Banner gegen Montagsspiele bindet immer wieder die Blicke abseits des Spiels. Da dieser Protest schon länger bekannt war, wurden seitens Verein mehrere Alternativen im Umfeld zur Verfügung gestellt. So gab es Leinwände und extra Monitore im Umlauf und dem Museum, welche das Spiel übertrugen. Der Rest des Stadions ausverkauft und klassisch in den Farben schwarz und weiß, welcher auch ohne Spielbezug immer wieder versuchten ein wenig Stimmung in den Betonbau zu bringen. Eigentlich schade, dass man diese starke Heimkurve diesmal nicht wahrnehmen konnte. Erwähnenswert, da bereits medial ein Thema, war ein Spruchband über der Heimseite. Das gesamte Spiel über wurde ein interessanter Vergleich, mit „Ihr streckt den Spieltag – Wir das Koka“, gezogen.

Optische Elemente

Ein nicht ganz ausverkaufter Gästeblock wurde aufgrund des Montagsspiels mit der altbekannten “Anstoßzeiten fair gestalten”-Zaunfahne geziert. Auf alle weiteren Stilmittel, neben der Trommel und den gut bewährten Händen, wurde ebenfalls verzichtet. Diese Art von Protest wird nun schon seit Jahren und ligaübergreifend gewählt, bis es endlich seitens der Verbände ein Umdenken gibt. Die Belange der Fans müssen endlich wieder vor denen der Investoren stehen.

Spiel

In der ersten Hälfte waren beide Mannschaften auf Augenhöhe, konnten aber durch fehlende Motivation keinen Treffer landen. Vom Spielerischem, mit wenigen strittigen Szenen, hatten die Unparteiischen zumindest in der ersten Hälfte wenig zu tun. Die zweite Hälfte konnte Union dann nutzen, um energischer ins Spiel zu finden. In der 49. und 65. Minute wurden die Eisernen durch einen Stellungsfehler bzw. ein Eigentor in Führung gebracht. Der Anschlusstreffer in der 79. Minute gab der Heimmannschaft nochmal Schwung, der aber schlussendlich nicht reichte.

Sonstiges

Wie bereits in Bremen erwarteten uns am Eingang übermotivierte Ordner, die nicht gerade mit Freundlichkeit glänzten. So musste man sich durch mehrere Reihen von Rocker-Ordnern kämpfen, bevor man zum Block laufen konnte. Vor diesem erwartete uns eine weitere Intensivkontrolle. So schafften es nicht alle der rund 2700 Unioner pünktlich in den Block. Zahlreiche Unioner durften zur Krönung dann noch zu einer Einzelkontrolle. Insgesamt war der Ordnungsdienst nicht auf Deeskalation aus. So konnte man innerhalb weniger Wochen den nächsten, völlig übertrieben Sicherheitswahn am eigenen Leib erfahren.

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