23.05.2018 @ 13.12Uhr
Da endet die Saison mit nem richtigen Kracher, auswärts in Dresden. So denkt man zumindest, doch was auswärts in Dresden so für den allgemeinen Auswärtspöbel bedeutet, können sich die wenigsten vorstellen. Man entschied sich für die Anreise per Wochenendticket und als man bei Berlin in den ersten Regionalzug stieg, warteten die Herren in blau und Vollmontur schon auf uns. So dauerte es auch nicht lange, bis jene ungeladenen Gäste wieder bewiesen, wie sehr ihnen provozierte Eskalation gegen den mutmaßlich kategorisierten Fan am Herzen liegt. Gott sei dank war die Szene-Anreise dieses mal wenig alkoholisiert und aufs wesentliche konzentriert, wodurch die Einsatztaktik zumeist unaufgeregt an Union abprallte.

Kurz vor Dresden mussten wir dann doch kurzerhand mal den Zug verlassen, da Sektion behelmte Türklinke unsere Gäste aus Gladbach nicht zusteigen lassen wollte. Eine angemessene Menge an körperlicher Entschlossenheit reichte jedoch zum erfüllen unserer Vorstellung von Gastfreundschaft und keiner kam zu Schaden.

Nach Ankunft in der Hauptstadt Dunkel-Deutschlands warteten Shuttlebusse, wurden bis auf den letzten Stehplatz gefüllt und dann wollte wie immer auch noch Wachtmeister Pummelfee und Kollegen mit rein, herrlich! Ab dem Punkt alles wie immer, Freiheit Fehlanzeige.

Der Gästeblock heute rappelvoll, die neue erhöhte Plexiglasscheibe sowie der spitze Block machen ein vernünftiges Aufhängen der Zaunfahnen kaum möglich und so hing man alles nach innen und beschränkte sich auf ähnliches Material wie beim letzten Besuch in Dresden. Es wurde sich diesmal für zwei fünf Meter lange Unionschwenker sowie den Preußenschwenker entschieden, auch wenn die Umsetzung sowie das Schwenken nicht sehr befriedigend waren. Unsere Stimmung war heute annehmbar und man hatte sehr starke Phasen, auch wenn der Support oft spielorientierter hätte sein können, kann man damit zufrieden sein. Die Heimseite schien heute eher schwächer und war weniger wahrnehmbar, als man es in Erinnerung hatte. Wenn das gesamte Stadion mitmachte, bekam man wieder einen Eindruck davon, was hier geht und auch schon oft ging.

Für unsere Mannschaft ging es nur noch um eine bessere Platzierung für die Geldverteilung aus dem TV-Topf - mal wieder. Nach einer torlosen ersten Halbzeit ging man in der 82. Minute mit 1:0 in Führung, was auch das Endergebnis war.

Für die Rücktour ermöglichte die Polizei nun in weiser Voraussicht zumindest das Versorgen der Bande mit Wasser, was mit Rückblick auf vergangene Spiele alles andere als selbstverständlich ist und mehr als nötig war.
Union beendet die Saison, wenn auch glücklich, mit einem passablen achten Platz.

Wir wünschen allen Unionern eine ruhige und kurze Sommerpause.

Und niemals vergessen: A.C.A.B.








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