11.11.2017 @ 13.12Uhr
Nach einer dem Spielverlauf absolut unangemessenen 4:1-Niederlage im Pokal gegen Leverkusen galt es für Union heute an viele Tugenden aus diesem Spiel anzuknüpfen, womit 3 Punkte in Duisburg wohl zu verbuchen wären.
Etwa 800 Unioner und davon 2 große Busse rund um die Szene machten sich auf den Weg in die fünftgrößte Stadt in NRW. Aus Erfahrung der letzten Gastspiele hier hatte man noch auf dem Schirm, dass man am besten so spät wie möglich ankommt und so früh wie möglich wieder abreist, da es sich wohl um die langweiligste Stadt der Welt handelt. Angepriesene Sehenswürdigkeiten sind hier ein Kran, der grün angeleuchtet wie ein Krokodil aussehen soll, ein Knoten auf einem Berg der wohl begehbar ist (Magic Mountain) und die Schwanentorbrücke, die angeblich die 2 Seiten eines Flusses miteinander verbindet, pure Zauberei.
Das Spiel ist sehr kurz zusammengefasst und glich sich dem Entertainmentwert der Stadt an. Union trifft durch Leistner und hatte mehr vom Spiel. Der MSV nutzt eine seiner zwei Möglichkeiten zum Ausgleich und Endstand.

Emotional passte man sich heute ebenfalls den Umständen an und erreichte nicht mal beim Tor Betriebstemperatur. Die Heimseite begann zum Intro mit kleiner oben rechts leicht verrissener Choreo, in der sie für die Stadt Duisburg wirbt. Zugegeben, das hat die Stadt mehr als nötig.
Es bleibt festzuhalten, dieses Spiel wird sich mal wieder nicht lange in unserer Erinnerung festkrallen. Gott sei dank kommt nächste Woche mit Pauli ein bewährter Emotionsmultiplikator in jeder Hinsicht in die Alte Försterei.
Und niemals vergessen…
…Scheiß St. Pauli





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