29.06.2017 @ 13.12Uhr
Spiel 1 nach der Niederlage gegen Braunschweig und der ad acta gelegten Aufstiegsträumen, zu groß erschien der Sechs-Punkte-Abstand zu Braunschweig und vor allem deren besseren Torverhältnis. Dass Braunschweig, oder besser gesagt die Arminia aus Bielefeld, uns noch eine theoretische Chance auf den Aufstieg auf dem Silbertablett präsentierte und wir diese Chance nicht genutzt haben, ist mehr als ärgerlich, sollte jedoch nicht über die beste Saison nach der Wende hinwegtäuschen. Aber von vorne, bekanntlich muss man seine Hausaufgaben erst einmal selbst erledigen, bevor man sich um die anderen kümmern soll und somit erwarteten wir also mit Heidenheim einen unangenehmen, aber in der Theorie auch machbaren Gegner. Die Gäste verzichteten, wie auch schon Sandhausen, auf einen Großteil ihres Gästekontingentes und somit war die Wuhleseite auch wieder hauptsächlich in rot und weiß gehalten, wenn auch mit deutlich mehr Lücken als beim Heimspiel zuvor. Die Gäste warteten zu Beginn mit einer kleinen Choreo auf, welche nun aber wahrlich keine größere Aufmerksamkeit verdient hat. Prädikat "Hauptsache etwas gemacht". Auf unserer Seite wurde heute zum jährlichen Fahnenmeer aufgerufen, das vor allem dank der ausgeteilten Fahnen ein voller Erfolg war.

Bleibt zu hoffen, dass auf der Gegengeraden der Impuls angekommen ist, sich wieder mehr um eigenes Material zu kümmern. Etwas roten und weißen Stoff zusammengenäht, vielleicht noch mit Farbe ein wenig verziert und schon könnten wir eigentlich zu jedem Spiel solch einen Anblick haben, aber sei es drum. Dem Support merkte man anfänglich die fehlende Spannung im Aufstiegsrennen an und so war es doch eine ganz schön verkrampfte Angelegenheit. Das Spiel sorgte in Halbzeit eins ebenfalls nicht dafür, dass die Situation besser wurde. Union trat mit einer verletzungsbedingt veränderten Startelf auf und man merkte auch sofort, dass es an der nötigen Spannung und am Zusammenspiel fehlte. Somit ging es mit einem schmeichelhaften null zu null in die Halbzeit. In der zweiten Hälfte lief es besser bei unserem Team, der Zug zum Tor war energischer und man schaffte es, den Gegner mehr unter Druck zu setzen. Parallel dazu wurde ein Tor nach dem anderen in Bielefeld bekannt und dies hatte nun auch deutliche Auswirkung auf den Traversen. Die Lautstärke stieg und stieg, jeder spürte, hier kann noch etwas gehen und die Chance am letzten Spieltag musste gewahrt bleiben. Leider schaffte es unser Team nicht, die Unterstützung von den Rängen zu nutzen und so konterten die Gäste einmal ordentlich und gingen in Führung, was zu einer Art Schockstarre führte. Union schaffte es nicht mehr zurück zu kommen und somit war der Aufstieg für diese Saison endgültig abgeschrieben. Die Enttäuschung war allen, egal ob auf dem Platz oder auf den Rängen, anzumerken und dennoch kann man nun mit erhobenem Kopf nach Fürth reisen und noch ein letztes Mal in dieser Saison das Team zum Sieg brüllen und sich für diese geile Saison bedanken.

In diesem Sinne
Eisern Union
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